Pierre Alechinsky
Karel Appel
Horst Antes
Walter Becker
Jürgen Brodwolf
Constant
Corneille
Simone Demandt
Lothar Fischer
Günther Förg
Rupprecht Geiger
Karl Otto Götz
HAP Grieshaber
Thomas Grochowiak
Johannes Grützke
Gretel Haas-Gerber
Heiko Herrmann
K.H. Hödicke
Karl Hofer
Karl Hubbuch
Jörg Immendorff
Jacqueline de Jong
Asger Jorn
Paul Kleinschmidt
Gustav Kluge
Bernd Koberling
Dieter Krieg
Markus Lüpertz
Wolfgang Mattheuer
Helmut Middendorf
Heino Naujoks
Georg Karl Pfahler
Heimrad Prem
Arno Rink
Hans Scheib
Willi Sitte
Emil Schumacher
K.R.H. Sonderborg
Volker Stelzmann
Walter Stöhrer
Donna Stolz
Helmut Sturm
Theodor Werner
Lambert Maria Wintersberger
H.P. Zimmer
u.v.a.

Sammlung Hurrle Durbach-Museum für Aktuele Kunst



Ausstellungsagenda 2018


Sonderausstellungen


17. Februar bis 17. Juni 2018

Adieu Tristesse. Neue Figurationen 1953 - 1968

Die 1960er Jahre waren bewegt. Nicht nur politisch war alles im Umbruch, sondern auch in der Kunst suchte man nach neuen Wegen. Theoretischer Vordenker war Hans Platschek, dessen 1959 erschienenes Buch „Neue Figurationen“ der Kunstrichtung den Namen gab. Im Zentrum der Bewegung stand die Klasse HAP Grieshabers von der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Karlsruhe mit Horst Antes, Heinz Schanz, Hans Baschang, Dieter Krieg, Rainer Küchenmeister, Walter Stöhrer und Else Winnewisser. Ziel war die Verknüpfung von Gegenständlichkeit und Abstraktion – die Neue Figuration strebte nicht die Rückkehr zum eindeutig Gegenständlichen an, sondern es handelte sich um einen suchenden Prozess  der Bildfindung, für den jeder Künstler seine eigene Strategie entwickelte und der völlig unterschiedliche Ergebnisse zeitigen kann.

Die Ausstellung folgt diesen verschiedenen Ansätzen und zeigt die unterschiedlichen Konzepte in Malerei und Plastik auf, mit denen die Künstler ihren eigenen Ausdruck und ihre eigene Bildsprache gefunden haben, ohne sich auf rein abstraktes oder rein figürliches Vokabular festzulegen.

Schließung wegen Ausstellungswechsel vom 18. bis  29. Juni 2018


30. Juni bis 4. November 2018

Das Lied der Dinge. Stillleben im Wandel der Kunst

Seit der griechischen Antike ist das Stillleben als Sujet in der abendländischen Kunst präsent, seit dem 17. Jahrhundert behauptet es seine Stellung gleichberechtigt an der Seite von Historien- und Porträtmalerei.
Vordergründiges Thema des Stilllebens ist die unbewegte Natur: Früchte und Interieurs, Blumen und Bücher oder Gefäße, hinter denen sich häufig eine tiefere Aussage verbirgt, wie Vergänglichkeit, Schönheit, Eitelkeit und Lebensfreude. Jedem sind wohl die opulenten Stillleben des niederländischen Barocks ein Begriff mit ihren fragil-durchscheinenden Glasgefäßen und üppigen Blumenarrangements. Doch auch die Kunst der letzten siebzig Jahre hat sich mit dem Motiv auseinandergesetzt, wenngleich sich die Lebensumstände gewandelt haben.

Die Ausstellung beleuchtet die Rezeption des Stilllebens, die Auseinandersetzung mit dem Alltäglichen zwischen Figürlichkeit und Abstraktion, zwischen Blumenbouquet und unaufgeräumtem Schreibtisch.


Schließung wegen Ausstellungswechsel vom 5. bis 16. November 2018


17. November 2018 bis 24. März 2019

Leipziger Schule. Erich Kissing, Leif Borges, Frank Hauptvogel, Michael Triegel

Bis heute bringt die Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst, deren Ruf Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer und Werner Tübke als „Leipziger Schule“ begründet hatten, bemerkenswerte Künstler hervor, darunter Leif Borges, Frank Hauptvogel, Erich Kissing und Michael Triegel. Sie alle verbindet eine meisterhafte Beherrschung der Maltechnik ebenso wie die Kombination figürlicher Motive mit abstrakten, oft symbolistisch anmutenden Themen nachdenklich-melancholischer Grundstimmung. 

Mit über 80 Arbeiten vermittelt die Ausstellung einen Einblick in die Fülle Leipziger Tradition.

 

Schließung wegen Ausstellungswechsel vom 25. März bis 5. April 2019


REIHE "PROFILE IN DER KUNST AM OBERRHEIN"


15. März bis 8. Juli 2018

Jürgen Brodwolf: Einblicke - Ausblicke

Jürgen Brodwolf, geboren 1932 in Dübendorf/CH, lebt heute in Kandern. Er experimentierte bereits früh mit verschiedenen Materialien, wobei die Figur immer im Mittelpunkt seines Interesses stand – und mit ihr die menschliche Existenz mit ihren zentralen Themen Geburt, Leid, Tod. 1959 entwickelt er die Tubenfigur, die seither immer wieder in seinem Werk auftaucht: aus gebrauchten Farbtuben geformte Gestalten, die in einen künstlerischen Kontext gesetzt werden. Diese Verflechtung von Alltagsgegenständen und Kunst, das Ausloten von Material und Figürlichkeit prägen sein Schaffen, in das die Ausstellung einen umfassenden Einblick gewährt.


19. Juli bis 25. November  2018

Guido Kucznierz | Voré

Guido Kucznierz, geboren 1944 in Breslau, lebt in Karlsruhe, wo er unter anderem bei dem Bildhauer Wilhelm Loth studierte. Seine Zeichnungen zeigen reiche, komplizierte Formen, in denen sich der Betrachter verlieren kann, phantasievoll und rätselhaft, bald großzügig-flächig, bald kleinteilig-filigran – ein Formenreichtum, der sich auch bei seinen Skulpturen wiederfindet.

Voré, geboren 1951 in Karlsruhe, lebt heute in Ettlingen und studierte Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Seine Skulpturen bestehen zumeist aus hellem Bamberger Sandstein und erinnern an Körperteile, Fragmente einer unerklärlichen Existenz. Häufig sind sie eingebunden in Installationen, werden ergänzt durch Zeichnungen und Collagen.


6. Dezember 2018 bis 24. März 2019

Heinz Pelz | Roland Spieth

Heinz Pelz, geboren 1959 in Ludwigsburg, studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, wo er Mitbegründer der Gruppe Kriegfried war. Seine abstrakten Arbeiten – auf Papier, Aluminium oder Leinwand, unter Verwendung von Aquarell, Ölfarbe, Lack oder Putztüchern, verschließen sich dem direkten Zugang. Sie scheinen vielmehr Spuren zu sein oder flimmernde Flächen des Ungewissen, in denen sich der Blick verliert.

Roland Spieth, geboren 1963 in Boxberg/Baden, studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Seine Bilder bewegen sich immer an der Grenze zwischen Figuration und Abstraktion. Sie legen sich nicht fest, und ihre Titel, wie Landschaft, Gleichgewicht, Verbergung, machen aus dem Betrachter einen Suchenden, dem sich auf einmal neue Aus- und Einblicke öffnen.

Beide Künstler leben in Karlsruhe.